BEHANDLUNGSANGEBOT

Behandlungsschwerpunkte

  • Traumafolgestörungen (z.B. Posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziative Störungen)
  • Ängste und Angststörungen (z.B. Phobien, Panikattacken)
  • Depressionen, Lebenskrisen & Burnout
  • Belastungen rund um Partnerschaft und Familie (z.B. ungewollte Kinderlosigkeit, Fehl- oder Totgeburt, postpartale Depression, Krisen in der Partnerschaft)
  • Probleme im Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden oder Faktoren (z.B. Schmerzen, Tinnitus, Schlafstörungen, Stottern)
  • Persönlichkeitsstörungen und Probleme im Zusammensein mit anderen Menschen
  • Zwänge und Zwangsspektrumsstörungen (z.B. Tics, Trichotillomanie)
  • Schizophrenien und psychotische Störungen

Therapiemethoden

Verhaltenstherapie

Psychotherapie im Hier und Jetzt

Die Verhaltenstherapie,  auch „kognitive Verhaltenstherapie“ genannt, gilt als die Form der Psychotherapie, deren Wirksamkeit am umfassendsten durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt wurde.

 

Bezogen auf den ganzen Menschen mit seiner besonderen Lebensgeschichte und Erfahrungswelt entwickelt die Verhaltenstherapie effektive, konkrete Angebote bei der Bewältigung von psychischen Problemen. Ein Schwerpunkt liegt insbesondere in der Arbeit im Hier und Jetzt. Durch achtsamkeitsbasierte Techniken und Selbstbeobachtungen, soll der Patient / die Patientin in die Lage versetzt werden die aktuellen Probleme besser wahrzunehmen und somit auch verändern zu können.

 

Für jede/n Patientin/en entwickle ich, entsprechend den gemeinsam festgesetzten Therapiezielen, eine individuell sinnvolle therapeutische Strategie. Grundlage hierfür sind die nach dem aktuellen Forschungsstand effektivsten Methoden.


Traumatherapie

Narrative Expositionstherapie und EMDR

Fast alle Menschen geraten im Leben wenigstens einmal in Situationen in denen das eigene Leib und Leben bedroht wird ( z.B. durch Gewalt, Beschämung, sexuellen oder emotionalen Missbrauch, Vergewaltigung, Vernachlässigung, Bedrohung, Unfälle, Krankheiten, Operationen, o.ä.). Auch Zeuge deratiger Ereignisse zu sein, kann das eigene Leben und die Gesundheit stark beeinflussen. 

 

Die Folgen traumatischer Erfahrungen können sich in körperlichen und/oder psychischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Unruhe, Alpträumen, Schmerzen, Stimmungsschwankungen, Ängsten, Hilflosigkeit und Minderwertigkeitsgefühl, Unfähigkeit zu Entspannen, unvermittelt auftauchende, sich aufdrängende Gedanken, Bildern, Erinnerungen (Flashbacks), Schreckhaftigkeit, Rückzug, uvm. zeigen.

 

Traumatherapie hilft wieder Stabilität im gegenwärtigen Leben zu finden, Selbstwert, Selbstvertrauen sowie Selbstberuhigung, Selbstfürsorge und Achtsamkeit auf- und auszubauen, schädliche kognitive und emotionale Verhaltensmuster abzubauen, sich selbst besser zu verstehen und die Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen freudvoller und befriedigender gestalten zu können.

 

Die traumatherapeutischen Verfahren Eye-Movement-Desensitization-and-Reprocessing (EMDR) und Narrative Expositionstherapie sind weitreichend erforschte und wirksame Behandlungsansätze für Menschen mit Traumafolgestörungen.

 

Je nach Beschwerdenbild und Art des/der auslösenden traumatischen Ereigniss(e) werde ich ein individuelles Störungsmodell und einen Behandlungsplan erstellen.


Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)

für Menschen mit einer Borderline-Störung

Die DBT wurde Anfnag der 1990er Jahre von Marsha Linehan in den USA speziell für Menschen mit einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung oder auch Borderline Persönlichkeitsstörung entwickelt. In einer Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich die Therapieform als überaus wirksam für die Behandlung von emotionaler Instabilität erwiesen. Die Therapie soll den Betroffenen einen neuen Weg heraus aus den alten Mustern von Selbstschädigungen und Schädigungen anderer geliebter Personen hin zu einem ausgeglicheneren und achtsameren Leben zeigen.

 

In meiner Praxis biete ich die DBT sowohl im Einzelsetting, als auch im Rahmen einer Skills-Gruppe an.


Ziel des DBT-Skillstrainings ist es, Fertigkeiten (Skills) zu vermitteln, die zu einer eigenverantwortlichen Kontrolle intensiver emotionaler Zustände verhelfen können. Die Teilnehmenden erlernen verschiedene Techniken, um

■ die Selbstwahrnehmung und den Umgang mit sich selbst zu verbessern (Achtsamkeit)

■ den Umgang mit belastenden, stressigen Situationen oder Lebensereignissen zu verbessern (Stresstoleranz)

■ einen bewussteren Umgang mit eigenen Gefühlen zu erlangen (Emotionsregulation)

■ befriedigende zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und zu führen (interpersonelle Fertigkeiten)

■ das Selbstwerterleben zu verbessern (Selbstwert)

Dialektisch Behaviorale Therapie

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Casinostr. 46 | 56068 Koblenz

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